Schraner Technologie

Technologie

Die SCHRANER Gesenkschmiede-Technologie benötigt ein grosses Know-How und bietet Vorteile, wie z.B:

  • sehr hohe Masshaltigkeit
  • druck- und gasdicht
  • hohe, ökonomische Ausnützung des Rohmaterials
  • genaue Verformung, dadurch keine oder nur geringe Nacharbeit
  • ausgezeichnetes Qualitäts-, Preis-Leistungsverhältnis
  • hohe mechanische Festigkeitseigenschaften dank optimiertem Faserverlauf

Wir verarbeiten alle schmiedbaren Stahlsorten, rostfreie Stähle, Aluminium, Messing, Kupfer, Bronze und Titan. Viele Teile sind bereits nach dem Gesenkschmieden einbaufertig. Besonders durch unsere Möglichkeiten, mit partiell stark eingeschränkten Masstoleranzen zu arbeiten, die über der EN 10243 Norme Schmiedegüte E hinaus gefertigt werden.

Das Gesenkschmieden unterscheidet sich vom Freiformschmieden darin, dass das Schmiedestück nahezu völlig vom geschlossenen Werkzeug, dem Gesenk umschlossen wird. Die in das Gesenk eingebrachte Gravur bestimmt die Form des fertigen Schmiedestücks. Durch Gesenkschmieden werden vor allem sicherheitsrelevante Teile, wie beispielsweise kleinere Kurbelwellen, Pleuel, Zahnräder oder Spurstangenköpfe, Lenkungsteile, Getriebeteile und Verschleißteile für Baumaschinen hergestellt. Der Werkstoff erhält durch das Schmieden einen günstigen Faserverlauf. Damit wird die Rissempfindlichkeit gesenkt und die Bauteilsicherheit erhöht.

Beim industriellen Schmieden wird der Rohling induktiv auf die erforderliche Umformtemperatur erwärmt. Soll das geschmiedete Bauteil eine komplexe Gestalt mit stark unterschiedlicher Massenverteilung aufweisen, wird es beim Gesenkschmiedeprozess in einer Vorgravur vorgeformt, d.h. es findet eine gezielte Massenverteilung statt, die dem endgültigen Schmiedeteil schon relativ nahe kommt. Seine endgültige Gestalt erhält das Schmiedeteil dann beim Gesenkschmieden in der Fertiggravur. Mit hoher Geschwindigkeit und unter hohem Druck des Schmiedehammers findet hier bei Schmiedetemperatur die gezielte Massenverteilung und endgültige Formgebung statt.

Der Prozess des Warmabgratens und Lochens ist direkt dem Gesenkschmiedevorgang nachgeschaltet. Beim Abgraten wird der außen am Teil befindliche Grat (Restmaterial) entfernt. Hierbei wird das Bauteil mittels eines Stempels durch eine Schnittplatte gedrückt. Beim Lochen wird der Innengrat mit Hilfe eines Stempels entfernt.

Beim Kaltabgraten werden nach dem Erkalten der Werkstücke in die gleichen Operationen ausgeführt wie beim Warmabgraten. Dieses Verfahren wird hauptsächlich bei sehr feingliedrigen Schmiedestücken verwendet. Die Kaltkalibrierung der Teile stellt sicher, dass die engen Toleranzen bei allen Teilen eigehalten wird und die temperaturbedingten Unterschiede egalisiert werden.

Wärmebehandlung während oder am Ende des Herstellungsprozesses gehören ebenfalls zu unserer Dienstleistung.

Oberflächenbehandlung und Bearbeitung stellen wir durch unsere externen Partner sicher.

Die bei Schraner Metals eingesetzte Technologie ist ein Ergebnis der Forschungs- sowie Entwicklungsarbeiten, die durch Schraner Metals seit 1887 entwickelt wurde. In dieser Technologie werden weltweit moderne und sicherheitsspezifische Lösungen aus verschiedensten Metalllegierungen angewandt, nur Produkte, die die höchsten Normen erfüllen, garantieren die Betriebssicherheit, was in zahlreichen Branchen enorm wichtig ist.

SCHRANER METALS AG

Gesenkschmiede
Bahnhofstrasse 8
CH-8868 Oberurnen

Tel. +41 55 617 21 00
Fax +41 55 617 21 01

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